MS Heliumtechnik
Helium-Leckortung › Prozesswasser-Leckortung
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Prozesswasser-Leckortung ohne Stillstand

Wenn ein Produktionsstopp nicht in Frage kommt: Wir orten Leckagen in geschlossenen Kühlwasser-, Heizwasser- und Prozesswasserkreisläufen mit gelöstem Helium – während Ihre Anlage weiterläuft.

Kein ProduktionsstoppDie Ortung läuft parallel zum Anlagenbetrieb.
Ganze KreisläufeDas gelöste Helium erreicht jeden Abschnitt des Netzes.
Auch unterirdischErdverlegte Trassen auf Werksgeländen werden systematisch beprobt.

Typische Ausgangslage in Industrie und Liegenschaften

Ein Kühlwasserkreislauf verliert stetig Wasser, die Nachspeisung läuft öfter als früher, der Wasserverbrauch der Liegenschaft steigt ohne erkennbaren Grund. Die Leitung liegt unter Hallenböden, Verkehrsflächen oder quer über ein Werksgelände. Ein Stillstand für eine klassische Druck- oder Abschnittsprüfung würde Produktion, Klimatisierung oder Wärmeversorgung unterbrechen – und ist damit keine Option.

Warum das Helium-Verfahren hier passt

Wir bringen Helium über eine Spezialanlage blasenfrei gelöst in das Umlaufwasser ein. Das Helium zirkuliert mit dem Medium durch den gesamten Kreislauf und tritt erst dort wieder aus, wo Wasser durch eine Undichtigkeit entweicht und der Druck abfällt. An der Oberfläche wird die Bodenluft an Prüföffnungen, Schächten und Messpunkten angesaugt und mit hochsensibler Analytik auf Helium geprüft. Das Verfahren arbeitet unabhängig von Geräuschpegel, Oberflächenzustand oder Leitungstiefe – also auch dort, wo Akustik oder Thermografie keine verwertbare Aussage liefern.

Helium ist chemisch inert, ungiftig und nicht entzündlich. Es hat keine Auswirkungen auf Wasserqualität, Wärmeübertragung oder Anlagentechnik.

Einsatzbereiche

Ablauf

  1. Systemdaten aufnehmen. Kreislaufvolumen, Trassenlänge, Leitungstyp, Betriebsdruck, Temperatur, bekannter Wasserverlust und vorhandene Pläne.
  2. Beladeanlage anschließen. Über einen geeigneten Anschluss wird Helium blasenfrei gelöst eingebracht – ohne Eingriff in den laufenden Prozess.
  3. Verteilung abwarten. Das Helium verteilt sich mit dem Umlaufwasser im gesamten Netz; die Dauer ist systemabhängig.
  4. Trasse beproben. Systematische Messung an Prüföffnungen und Messpunkten, alle Werte werden protokolliert.
  5. Ergebnisbericht. Dokumentation mit Messwerten, Trassenprotokoll, Eingrenzung der Schadstelle und Empfehlung für die Instandsetzung.
Für eine erste Einschätzung genügen Trassenlänge, Leitungstyp, Medium, Betriebsdruck und -temperatur sowie der bekannte Wasserverlust. Pauschale Festpreise gibt es nicht – der Aufwand richtet sich nach Netzgröße und Zugänglichkeit und wird vorab transparent kalkuliert.

Häufige Fragen

Muss die Anlage stillgesetzt werden?

Nein. Das Helium wird im laufenden Betrieb gelöst in den Kreislauf eingebracht. Produktion, Kühlung oder Heizung laufen während der gesamten Ortung weiter.

Beeinflusst Helium das Prozesswasser oder die Anlage?

Helium ist chemisch inert, ungiftig und nicht entzündlich. Es verbleibt in so geringen Mengen im System, dass es keine betrieblichen Auswirkungen hat, und wird nicht pur, sondern blasenfrei gelöst eingebracht.

Funktioniert das auf weitläufigen Werksgeländen?

Ja. Das gelöste Helium zirkuliert durch das gesamte Netz und tritt nur an der Leckstelle aus. Die Messung erfolgt systematisch entlang der Trasse – auch bei unterirdischer Verlegung und über größere Distanzen.

Wie lange dauert ein Einsatz?

Das ist systemabhängig: Einbringung und Verteilungszeit im Kreislauf plus die eigentliche Messung entlang der Trasse. Für eine erste Zeitrahmenschätzung genügen Trassenlänge und Systeminformationen.

Wasserverlust im Kreislauf, aber kein Stillstand möglich?

Schicken Sie uns die Eckdaten Ihres Systems – wir melden uns mit einer ersten Einschätzung.

Zur Anfrage   0156 79799100