Spezialisiertes Verfahren · Hochsensible Messtechnik

Leckortung im laufenden Betrieb – ohne Abschaltung.

Helium-Leckortung für Fernwärme-, Prozesswasser- und Industrienetze. Keine Entleerung. Keine Versorgungsunterbrechung. Präzise Lokalisierung auch bei tiefliegenden Leitungen.

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(z.B. Techniker an Prüföffnung / Fernwärmetrasse)

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Abschaltungen erforderlich
He
Hochsensible Messtechnik
>10m
Tiefe detektierbar
ppb
Messgenauigkeit
Kein Betriebsstopp
Keine Entleerung
Hochsensible Messtechnik
Auch bei tiefen Trassen
Dokumentierter Ergebnisbericht

Spezialisiert wo andere nicht weiterkommen.

Herkömmliche Leckortungsverfahren stoßen bei komplexen Netzen, tiefen Trassen oder laufendem Betrieb schnell an ihre Grenzen. Unser Verfahren nicht.

Laufender Betrieb

Die Leckortung erfolgt während der Anlage in Betrieb ist. Keine Abschaltung, keine Versorgungsunterbrechung, kein Druckverlust durch Entleerung.

Hochsensible Messtechnik

Keine Standardgeräte aus dem Baumarkt. Wir arbeiten mit hochempfindlicher Analytik, die kleinste Abweichungen vom natürlichen Hintergrundwert messen kann.

Punktgenaue Lokalisierung

Statt teurer Suchgrabungen auf Verdacht: systematische Eingrenzung der Schadstelle entlang der Trasse. Weniger Fehlgrabungen, weniger Kosten.

Auch bei tiefen Leitungen

Helium ist das kleinste stabile Gas-Molekül. Es diffundiert durch Bodenschichten und ist auch bei Tieflagen über mehrere Meter hinweg messbar – abhängig von Bodenaufbau und Leitungstyp.

Klarer Ergebnisbericht

Nach dem Einsatz erhalten Sie eine nachvollziehbare Dokumentation: Messpunkte, Heliumwerte, Eingrenzung der Schadstelle, Grundlage für die Sanierungsplanung.

Unklarer Wasserverlust?

Ideal auch wenn der Verlust bekannt ist, aber keine Ursache gefunden wurde. Systematische Heliumprüfung macht auch diffuse oder schwer zugängliche Leckagen lokalisierbar.

So funktioniert Helium-Leckortung.

Ein systematischer Ablauf – von der Einbringung bis zum Ergebnisbericht.

01

Erstgespräch & Planungsunterlagen

Wir besprechen Ihr Leitungssystem: Trassenlänge, Leitungstyp, Medium, Betriebsdruck, Temperatur und bekannten Wasserverlust. Vorhandene Pläne werden gesichtet.

02

Heliumeinbringung im laufenden Betrieb

Über eine geeignete Einbringungsstelle wird Helium blasenfrei mit einer Spezialanlage in das Prozesswasser eingebracht. Der Betrieb läuft weiter – keine Unterbrechung.

03

Vermischung im Kreislauf

Das Helium vermischt sich gleichmäßig im Umlaufwasser. Nach ausreichender Vermischungszeit beginnt die Messung. Der Zeitraum ist systemabhängig und wird individuell abgestimmt.

04

Systematische Messung entlang der Trasse

An Prüföffnungen, Bohrpunkten, Schächten und Messpunkten wird Bodenluft angesaugt und mit hochsensibler Analytik auf Heliumgehalte geprüft. Die Messwerte werden protokolliert.

05

Auswertung & Eingrenzung

Erhöhte Heliumwerte gegenüber dem natürlichen Hintergrundwert zeigen die Bereiche an, in denen das Leitungsmedium austritt. So lässt sich die Schadstelle punktuell eingrenzen.

06

Ergebnisbericht für den Betreiber

Sie erhalten eine schriftliche Dokumentation mit Messwerten, Trassen-Protokoll, Eingrenzung der Schadstelle und Empfehlungen für die weiteren Schritte.

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(Helium im Wasserkreislauf, Messpunkte entlang Trasse)

Das Tracergas der Wahl.

Helium ist das kleinste stabile Molekül der Natur. Mit einem Atomdurchmesser von 0,26 nm und einer Dichte, die viermal geringer ist als Luft, dringt es durch Bodenschichten, Schächte und Prüföffnungen – selbst wenn die Schadstelle tief liegt.

Der natürliche Heliumgehalt der Atmosphäre liegt bei rund 5,2 ppm – ein stabiler, bekannter Hintergrundwert. Jede Abweichung davon ist messbar und eindeutig auf eine Leckstelle zurückführbar.

Helium ist chemisch inert, ungiftig, nicht entzündlich und verbleibt in so geringen Mengen im System, dass es keine betrieblichen Auswirkungen hat. Es ist technisch und sicherheitstechnisch unbedenklich.

Hinweis: Helium kann je nach Kunststofftyp, Wandstärke und Temperatur partiell durch Rohrmaterial diffundieren. An Leckstellen, Muffen, Übergängen und beschädigten Bereichen tritt es bevorzugt aus. Aluminium-Barrieren (alu-ummantelte Fernwärmerohre) verringern die Diffusion erheblich. Die Eignung für Ihr Leitungssystem wird im Vorfeld individuell bewertet.

Verfahren Betrieb läuft Tiefe Leitungen Genaue Lok.
Helium-Leckortung (wir) ✓ Ja ✓ Möglich ✓ Hoch
Akustik / Korrelation ~ bedingt ✗ Begrenzt ~ mittel
Thermografie ✓ Ja ✗ Nein ~ abhängig
Feuchtemessung ✓ Ja ✗ Begrenzt ✗ Ungenau
Formiergas (H₂/N₂) ~ eingeschränkt ~ bedingt ~ mittel

Unsere Einsatzbereiche.

Spezialisiert auf wasserbefüllte Druckleitungssysteme in Fernwärme, Industrie und Versorgungs­infrastruktur.

🔥 Fernwärme-Leckortung

Leckortung in Fernwärme- und Nahwärmenetzen ohne Abschaltung. Geeignet für einzelne Trassenabschnitte oder komplexe Netzstrukturen mit mehreren Einspeisepunkten.

  • Vorlauf- und Rücklauf-Leitungen
  • Muffenbereiche und Übergänge
  • Komplexe Netztopologien
  • Auch bei hohen Betriebstemperaturen planbar

⚙️ Prozesswasser-Leckortung

Für Industrieanlagen, Kühlwassernetze, Heizwasserkreisläufe und Prozesswassersysteme, bei denen ein Stillstand nicht akzeptabel ist.

  • Geschlossene Wasserkreisläufe
  • Kühlwasser- und Heizwassernetze
  • Werks- und Industriegelände
  • Auch unterirdische Trassenführungen

🏭 Industrie- und Werksnetze

Für Betriebe, Kliniken, Kasernen und große Liegenschaften mit eigenem Wärme- oder Prozesswassernetz. Ortung auch auf weitläufigen Geländen.

  • Kliniken und Krankenhäuser
  • Kasernen und Bundesbehörden
  • Wohnungsbaugesellschaften
  • Gewerbeparks und Industriegelände

🚨 Prüfung bei unklarem Wasserverlust

Sie wissen, dass Wasser fehlt – aber wo? Wenn alle bisherigen Methoden gescheitert sind oder keine verwertbare Aussage liefern konnten, ist die Heliumprüfung oft der nächste sinnvolle Schritt.

  • Diffuse Verluste ohne eindeutige Quelle
  • Nach erfolglosen Vorortungen
  • Bei schwer zugänglichen Trassen
  • Als ergänzende Methode zur Eingrenzung

Bilder vom Einsatz.

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Techniker an Prüföffnung / Fernwärmetrasse

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Helium-Messgerät im Einsatz

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Einbringungsanlage / Equipment

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Leitungstrasse / Fernwärmeschacht

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Prozesswasseranlage / Industriebereich

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Ergebnisdokumentation / Messbericht

Unsere Zielkunden.

Überall dort, wo Leitungen unter Druck stehen, Wasser verloren geht und ein Stillstand teuer oder unmöglich ist.

🏙️

Stadtwerke

Fernwärme- und Versorgungsnetze ohne Lieferunterbrechung prüfen

Energieversorger

Fernwärmenetze, Contractoren, Nahwärme-Betreiber

🏗️

Rohrleitungsbau

Tiefbauunternehmen und Leitungsbauer mit Gewährleistungsfällen

🏭

Industrie

Betriebe mit Prozesswasser-, Kühl- und Heizkreisläufen

🏥

Kliniken

Krankenhäuser mit eigener Fernwärme- oder Heizwasser-Infrastruktur

🏢

Wohnungsbau

Große Gesellschaften mit eigenen Nahwärme- oder Heiznetzen

📐

Ingenieurbüros

Als Subunternehmer oder direkter Ansprechpartner für Sanierungsplanung

🏛️

Kommunen

Öffentliche Liegenschaften, Schulen, Kasernen, Verwaltungsgebäude

FAQ

Muss die Leitung abgeschaltet werden?
Nein. Das Helium wird im laufenden Betrieb eingebracht. Die Anlage bleibt in Betrieb, es gibt keine Versorgungsunterbrechung und keine Entleerung der Leitung.
Ist Helium gefährlich?
Nein. Helium ist chemisch inert, nicht toxisch, nicht brennbar und physiologisch unbedenklich. Es ist als Tracergas technisch und sicherheitstechnisch unbedenklich.
Funktioniert das bei Kunststoffmantelrohren?
Helium kann je nach Kunststofftyp, Wandstärke und Temperatur partiell durch Rohrmaterial diffundieren. An Leckstellen, Muffen und Schwachstellen tritt es bevorzugt aus. Die Eignung wird im Einzelfall bewertet.
Funktioniert das bei alu-ummantelten Leitungen?
Aluminium-Barrieren verringern die Heliumdiffusion deutlich. Dennoch tritt Helium an Leckstellen, offenen Muffen, Übergängen und beschädigten Stellen aus – und kann dort gemessen werden.
Wie genau ist das Verfahren?
Durch die hochsensible Analytik und systematische Messung entlang der Trasse lässt sich die Schadstelle in der Regel auf wenige Meter eingrenzen. Genauigkeit hängt von Bodenaufbau, Leitungstiefe und Prüföffnungsdichte ab.
Wie lange dauert ein Einsatz?
Das ist systemabhängig. Einbringung und Vermischungszeit plus die eigentliche Messung entlang der Trasse. Für eine erste Zeitrahmenschätzung sprechen Sie uns gerne an – wir benötigen Trassenlänge und Systeminformationen.
Ersetzt das Verfahren eine offizielle Druckprüfung?
Nein. Die Helium-Leckortung ist ein Ortungsverfahren, keine formale Dichtheitsprüfung nach Norm. Sie liefert wertvolle Informationen zur Schadstellenlokalisation, ersetzt aber keine behördlich anerkannte Druckprüfung.
Was wird für ein Angebot benötigt?
Trassenlänge, Leitungstyp, Medium, Betriebsdruck und -temperatur, bekannter Wasserverlust, Standort und vorhandene Unterlagen. Nutzen Sie gerne das Formular – wir melden uns schnellstmöglich.

Unklarer Wasserverlust im Netz?

Schildern Sie uns Ihr System – wir prüfen die Eignung und erstellen Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot.

MS Heliumtechnik
Mark Schwarze · Inhaber
📍
Alter Postweg 80
26607 Aurich
Kostenlos & unverbindlich
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