Helium-Leckortung · Fernwärme · Prozesswasser

Das Leck finden, ohne das Netz abzuschalten.

Helium löst sich im Wasser, tritt nur an der Schadstelle aus und wird an der Oberfläche gemessen. Keine Entleerung, keine Versorgungslücke, punktgenaue Eingrenzung – auch bei tief liegenden Leitungen.

Anlage seit 2010 im Einsatz Eigene Anlage & Messtechnik § 20 TrinkwV gelistet
Fernwärme-Trasse mit Vor- und Rücklauf – Helium-Leckortung im laufenden Betrieb
Fernwärme-Trasse · Vor- und Rücklauf
Betrieb
läuft weiter
Helium
inert, ungiftig
Das Verfahren in einem BildHelium fließt mit dem Wasser, verlässt das Rohr nur am Leck und steigt zum Messpunkt auf.
He ▲ 1 Einspeisung im Betrieb 2 Prüföffnung: kein Helium 3 Messpunkt über dem Leck: Helium erhöht 4 Prüföffnung: kein Helium VORLAUF RÜCKLAUF ERDREICH · LEITUNGSTIEFE BIS MEHRERE METER OBERFLÄCHE
  1. 1Einspeisung im Betrieb
  2. 2Prüföffnung: kein Helium
  3. 3Messpunkt über dem Leck: Helium erhöht
  4. 4Prüföffnung: kein Helium
Kein Betriebsstopp
Ortung während der Versorgung
Hochsensible Messung
ppm-Abweichung vom Hintergrund
Punktgenau
Statt Suchgrabung auf Verdacht
Ergebnisbericht
Grundlage für die Sanierung

Vier Schritte. Ein Bericht. Kein Stillstand.

Wir bringen Helium blasenfrei ins Wasser. Es bleibt gelöst, solange das Rohr dicht ist. An der Schadstelle wird es frei, steigt auf und wird an der Oberfläche gemessen.

01

Erstgespräch und Pläne

Trassenlänge, Medium, Druck, Temperatur, bekannter Verlust.

02

Helium einbringen

Über eine Einspeisestelle, im laufenden Betrieb. Das Helium zirkuliert gelöst im Netz mit.

03

Entlang der Trasse messen

Bodenluft an Prüföffnungen und Schächten prüfen, Werte protokollieren. Erhöhte Werte zeigen die Schadstelle, meist auf wenige Meter.

04

Bericht

Messwerte, Trassenprotokoll, Empfehlung für die Sanierung.

Verfahren im Detail →
Schema der Helium-Leckortung: Beladestation, gelöstes Helium in Vor- und Rücklauf, Austritt an der Leckstelle und Detektion an Messpunkten an der Oberfläche
Warum Helium
Das kleinste Atom, das es gibt: steigt durch Boden und Ummantelung auf. Natürlicher Wert 5,2 ppm, jede Erhöhung ist ein Hinweis.

Wo Wasser unter Druck verloren geht.

Fernwärme & Nahwärme

Vor- und Rücklauf, Muffen, verzweigte Netze mit mehreren Einspeisepunkten.

Prozess- & Kühlwasser

Industrie, Kliniken, Werksgelände, wo ein Stillstand nicht infrage kommt.

Trinkwasser

Helium ist beim Umweltbundesamt nach § 20 TrinkwV für die Leckortung gelistet.

Unklarer Verlust

Wasser fehlt, Akustik und Thermografie haben nichts gefunden.

Bilder vom Einsatz.

Helium-Beladestation – Anlage im Einsatz
Steuertafel der Helium-Beladestation
Helium-Flasche im Feldeinsatz
Druck- und Messtechnik
Fernwärme-Armatur / Regelventil im Schacht
Helium 4.6 – das eingesetzte Tracergas
Helium-Beladestation der MS Heliumtechnik im Einsatz
Manometer der Helium-Beladestation

Mark Schwarze. Vor Ort, mit dem Messgerät.

Sie sprechen direkt mit dem, der die Messung macht. Mark Schwarze ist seit 2022 in der Helium-Leckortung und führt jeden Auftrag selbst durch: vor Ort auf der Trasse, mit dem Messgerät in der Hand.

Die Anlage ist seit 2010 im Einsatz, das Verfahren entsprechend erprobt. Anlage und Messtechnik gehören uns. Sie schildern Ihr Netz, wir sagen ehrlich, ob Helium hier passt.

Seit 2022 in der Helium-Leckortung Eigene Anlage, seit 2010 im Einsatz Aurich · deutschlandweit & Nachbarländer
Erprobt bei Stadtwerke (Norddeutschland)Wasserversorger (Großstadt)AutomobilkonzernChemieindustrieFernwärmenetz Schweiz
Direkt mit Mark Schwarze sprechen →

FAQ

Muss die Leitung abgeschaltet werden? →
Nein. Das Helium wird im laufenden Betrieb eingebracht. Die Anlage bleibt in Betrieb, es gibt keine Versorgungsunterbrechung und keine Entleerung der Leitung.
Ist Helium gefährlich? →
Nein. Helium ist chemisch inert, nicht toxisch, nicht brennbar und physiologisch unbedenklich. Es ist als Tracergas technisch und sicherheitstechnisch unbedenklich.
Funktioniert das bei Kunststoffmantelrohren? →
Helium kann je nach Kunststofftyp, Wandstärke und Temperatur partiell durch Rohrmaterial diffundieren. An Leckstellen, Muffen und Schwachstellen tritt es bevorzugt aus. Die Eignung wird im Einzelfall bewertet.
Funktioniert das bei alu-ummantelten Leitungen? →
Aluminium-Barrieren verringern die Heliumdiffusion deutlich. Dennoch tritt Helium an Leckstellen, offenen Muffen, Übergängen und beschädigten Stellen aus – und kann dort gemessen werden.
Wie genau ist das Verfahren? →
Durch die hochsensible Analytik und systematische Messung entlang der Trasse lässt sich die Schadstelle in der Regel auf wenige Meter eingrenzen. Genauigkeit hängt von Bodenaufbau, Leitungstiefe und Prüföffnungsdichte ab.
Wie lange dauert ein Einsatz? →
Das ist systemabhängig. Einbringung und Vermischungszeit plus die eigentliche Messung entlang der Trasse. Für eine erste Zeitrahmenschätzung sprechen Sie uns gerne an – wir benötigen Trassenlänge und Systeminformationen.
Führt ihr auch Dichtheitsprüfungen durch? →
Ja. Wir prüfen die Dichtheit mittels Helium-Tracergas nach DIN EN ISO 20485 – hochempfindlich und zur punktgenauen Ortung. Die formale Abnahme-Druckprüfung des Netzes nach AGFW FW 602, DIN EN 805 bzw. DVGW G 469 obliegt dem Betreiber bzw. akkreditierten Prüfstellen; unser Verfahren ergänzt diese und weist deutlich kleinere Undichtigkeiten nach.
Was wird für ein Angebot benötigt? →
Trassenlänge, Leitungstyp, Medium, Betriebsdruck und -temperatur, bekannter Wasserverlust, Standort und vorhandene Unterlagen. Nutzen Sie gerne das Formular – wir melden uns schnellstmöglich.

Unklarer Wasserverlust im Netz?

Schildern Sie uns Ihr System – wir prüfen die Eignung und erstellen Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot.

1Wir melden uns kurzfristig. Wir klären Medium, Länge und Verlust.
2Eignung und Angebot. Passt das Verfahren nicht, sagen wir das.
3Einsatz und Bericht. Messung vor Ort, Dokumentation für die Sanierung.
MS Heliumtechnik
Mark Schwarze · Inhaber
Alter Postweg 80
26607 Aurich
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